Morgen ist es soweit und die lang ersehnten Festtage werden endlich eingeläutet. Ich bin ehrlich, so wie immer, aber diesmal wirklich aus tiefstem Herzen. Ich hab dieses Jahr nämlich absolut gar keine Lust auf die schönste Zeit des Jahres. Und eigentlich bin ich eine kleine Weihnachtsmaus. Ich liebe es Geschenke zu besorgen, zu verpacken, zu backen, zu kochen. Aber dieses Jahr ist zum zweiten Mal alles anders. Aber ich wäre nicht ich, wenn wir auch was positives daraus ziehen können. Nämlich, so lang weniger Menschen kommen, desto mehr bleibt vom Essen für uns selbst übrig. Jetzt fang ich langsam an gefallen an dem Ganzen zu finden – Ups.
Auf jeden Fall gibt es heute Rotkohl, so richtig schön saftiger, dicker und süßer Rotkohl. Bitte kauft keine Gläser mehr – ich weiß, ist mehr Arbeit und etwas zeitintensiver, ABER der Genusswert steigt unermesslich, wenn ihr den Rotkohl selbst macht.
Am Besten setzt ihr ihn schon ein paarTage vorher an, damit er auch nochmal richtig durchziehen kann. Ihr werdet es auf keinen Fall bereuen, dass ihr euch diesmal mehr Arbeit gemacht habt.

Zutaten:
- 1 Rotkohl
- 2 Zwiebeln
- 2 Boskop Äpfel
- 2 EL Butter
- 150 ml Rotwein
- 200 ml Apfelsaft
- 3 EL Apfelessig
- 200 g Pflaumenmus
- 1 Tl Stärke
- 50 ml Wasser
- Salz
- Pfeffer
- Piment
- Nelken
- 2 Lorbeerblätter
Zubereitung:
- Entfernt die äußeren Blätter und den Strunkt des Rotkohls und halbiert ihn.
- Hobelt oder schneidet den Rotkohl in dünne Scheiben, damit die Gewürze auch gut aufgenommen werden können.
- Salzt den geschnittenen Rotkohl und stellt ihn erstmal beiseite, damit er etwas weicher werden kann.
- In der Zwischenzeit schneidet ihr die Zwiebeln und die Äpfel in kleine Würfel.
- Stellt einen großen Topf auf mittlerer Stufe, gebt die Butter rein und lasst sie schmelzen. Anschließend kommen die Zwiebeln und die Äpfel hinzu.
- Lasst alles für ca. 5 Minuten schmoren und gebt dann den Rotkohl und den Rotwein hinzu.
- Für weitere 5 Minuten abgedeckt schmoren lassen.
- Gießt den Apfelsaft und den Apfelessig zum Rotkohl, legt die beiden Lorbeerblätter rein und füllt ein Teeei mit Piment und Nelken (Menge je nach Belieben) auf und gebt es zum Rotkohl.
- Damit ihr euer Rotkohl so richtig schön dick wird, löst 1 TL Stärke in 50 ml Wasser auf und gebt es zum Rotkohl dazu.
- Unter ständigem rühren lasst ihr den Rotkohl bei mittlerer Hitze 45 Minuten schmoren.
- Dann hebt ihr den Pflaumenmus unter, schmeckt mit Pfeffer und eventuell noch Salz ab und nehmt den Rotkohl vom Herd, wenn das Ganze weich geschmort ist.
- Gekühlt könnt ihr den Rotkohl 3-4 Tage stehen lassen.


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